Fünfe gerade sein lassen
Aus aktuellem Anlass fünf Dinge aus der Grabbelkiste, auch mein Leben genannt:
1. Verhaftung: Ich stand schon einmal kurz vor der Verhaftung. Paradoxerweise war es mein stark alkoholisierter Zustand, der Schlimmeres verhinderte. Grund war mein plötzliches Verlangen nach Weihnachtskugeln, das mich mitten in der Nacht auf dem scheinbar menschenleeren Weihnachtsmarkt überfiel.
2. Operationsnarbe: Die größte Narbe, die durch eine etwas unbedachte Paketöffnungsaktion mit einem entsicherten Teppichmesser entstand, ziert meinen rechten Oberschenkel. Ich blutete sehr stark, war aber glücklicherweise innerhalb von wenigen Minuten in der Notaufnahme. Schmerzen spürte ich erst bei den letzten drei von zehn Stichen des Chirurgen.
3. Schmerzen: Richtig schmerzhaft wurde es, als mir ein Arzt einmal einen Abszess ohne Betäubung aus der Achselhöhle schnitt.
4. Theater: Ich spielte vor 13 Jahren die Hauptrolle in Ödön von Horvaths "Italienische Nacht" auf einer mittelgroßen Bühne (6 Aufführungen mit durchschnittlich 300 Zuschauern) und wurde danach in persönlichen Gesprächen gnadenlos verrissen.
5. Genua: Ich irrte in der Zeit nach dem Abitur drei Tage lang ziemlich planlos durch die Gassen der Genueser Altstadt, konnte mich kaum auf Italienisch verständigen und lag nachmittags auf meinem Bett im Hotelzimmer, um "The Doors" mit meinem Walkman zu hören und an die Decke zu starren. Obwohl ich eigentlich irgendwo an den Küsten Liguriens im Meer baden wollte, wurde es mir irgendwann zuviel und ich flüchtete wieder über den Brenner. Am Münchner Hauptbahnhof gönnte ich mir dann erst einmal ein ordentliches Frühstück.
1. Verhaftung: Ich stand schon einmal kurz vor der Verhaftung. Paradoxerweise war es mein stark alkoholisierter Zustand, der Schlimmeres verhinderte. Grund war mein plötzliches Verlangen nach Weihnachtskugeln, das mich mitten in der Nacht auf dem scheinbar menschenleeren Weihnachtsmarkt überfiel.
2. Operationsnarbe: Die größte Narbe, die durch eine etwas unbedachte Paketöffnungsaktion mit einem entsicherten Teppichmesser entstand, ziert meinen rechten Oberschenkel. Ich blutete sehr stark, war aber glücklicherweise innerhalb von wenigen Minuten in der Notaufnahme. Schmerzen spürte ich erst bei den letzten drei von zehn Stichen des Chirurgen.
3. Schmerzen: Richtig schmerzhaft wurde es, als mir ein Arzt einmal einen Abszess ohne Betäubung aus der Achselhöhle schnitt.
4. Theater: Ich spielte vor 13 Jahren die Hauptrolle in Ödön von Horvaths "Italienische Nacht" auf einer mittelgroßen Bühne (6 Aufführungen mit durchschnittlich 300 Zuschauern) und wurde danach in persönlichen Gesprächen gnadenlos verrissen.
5. Genua: Ich irrte in der Zeit nach dem Abitur drei Tage lang ziemlich planlos durch die Gassen der Genueser Altstadt, konnte mich kaum auf Italienisch verständigen und lag nachmittags auf meinem Bett im Hotelzimmer, um "The Doors" mit meinem Walkman zu hören und an die Decke zu starren. Obwohl ich eigentlich irgendwo an den Küsten Liguriens im Meer baden wollte, wurde es mir irgendwann zuviel und ich flüchtete wieder über den Brenner. Am Münchner Hauptbahnhof gönnte ich mir dann erst einmal ein ordentliches Frühstück.
WilderKaiser - 30. Januar, 20:30 in: Zeitlinien des Alltags