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Ob das eine realistische Option ist,

bezweifle ich mal ganz stark:

Better be hated for who you are, than be loved for who you´re not.

Außerdem ist Aufrichtigkeit verdammt anstrengend, abtörnend und humorlos. Zumindest meistens.
Xchen - 8. Juni, 00:01

Das unterschreibe ich voll und ganz - wohl mit ein Grund, warum ich noch nicht verheiratet bin.

nessy - 8. Juni, 00:05

Könnte mein Lebensmotto sein. Unterschreibe ich ebenfalls. Ich will nicht von allen geliebt werden, und wer mich doof findet, soll das bloß sagen. Damit kann ich gut leben. Wenn Aufrichtigkeit anstrengend, abtörnend und humorlos ist, was ist Unaufrichtigkeit dann? Einfach, antörnend und spaßig? Na, ganz toll.

WilderKaiser - 8. Juni, 00:07

Wenn das der Fall...

...wäre, hätte die Aufrichtigkeit ja bald keine Anhänger mehr! Manchmal kann es auch befreiend sein und für einen Lacher sorgen, wenn man die Wahrheit sagt. :-)) PS: Übrigens sehr wohltuend, dein Support.
nessy - 8. Juni, 10:12

Ich bin im Zweifelsfall immer für die Wahrheit.

P.S.: Und ich dachte, weil ich Dir immer widerspreche, bin ich auf Deiner Liste der nervigsten Personen ganz weit oben. ;-)
ConAlma - 8. Juni, 08:53

makaber aufrichtig

Da gibt's nix zum Zweifeln, das ist nicht Option, sondern wird erlebt. Allerdings würde ich die Liebe zu einer Projektion nicht als Unaufrichtigkeit hinstellen, die kann ganz schön erhebend sein. Doch: Mind the gap! Der Fall (für den Liebenden) ist meist tief. Und die Aufrichtigkeit bekommt etwas Makabres.

Tröstlich: der Hass wandelt sich mit den Jahren in milde Akzeptanz.

C. Araxe - 8. Juni, 09:06

Ich denke, wenn man ehrlich ist und nur diese beiden Möglichkeiten zur Auswahl stehen (was allerdings nie so vorkommen wird), dann kann man dem nur zustimmen.

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