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    <title>WilderKaiser (C´est ca la vie.)</title>
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    <description>C´est ca la vie.</description>
    <dc:publisher>WilderKaiser</dc:publisher>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
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    <title>WilderKaiser</title>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3588197/">
    <title>An alle Interessenten</title>
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    <description>Ich bin nun endgültig unter &lt;a href=&quot;http://wilderkaiserblog.de&quot; target=&quot;new&quot;&gt;wilderkaiserblog.de&lt;/a&gt; zu finden. Meinen Account behalte ich vorerst noch, um weiterhin kommentieren zu können. Grüße und Küsse, WilderKaiser</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-15T18:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3334741/">
    <title>Auf unbestimmte Zeit</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/110/289546780_07a92e58c3.jpg&quot; alt=&quot;Closed&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-02-18T12:01:00Z</dc:date>
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    <title>Aufgeflogen</title>
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    <description>Ich weiß nicht wie, aber ich bin unzweifelhaft aufgeflogen. Hier lesen Personen mit, für die der Inhalt des Weblogs nicht bestimmt ist; jetzt habe ich den Beweis. Wenn diese Personen in meiner unmittelbaren Nähe nicht eine entscheidende Rolle spielen würden, wäre es mir sicherlich egal. Aber meine Anonymität ist und bleibt eine entscheidende Voraussetzung für das Bloggen. Wenn ich jemandem dennoch die URL meines Blogs mitgeteilt habe, war ich mir ziemlich sicher, dass er mich sehr gut kennt und weiß, wie manche Beiträge, die etwas über das Ziel hinausschießen, zu verstehen sind. Es gibt genügend andere Bloghoster und noch eine Fantastilliarde an Pseudonymen, aber den einen, einzigen Wilden Kaiser wird es nun eben nicht mehr geben. Nach Sichtung und Sicherung meiner Einträge werde ich mich einer anderen Karawane anschließen. Euch wünsche ich alles Gute. WilderKaiser</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Zeitlinien+des+Alltags&quot;&gt;Zeitlinien des Alltags&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-17T10:38:00Z</dc:date>
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    <title>Zu laut</title>
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    <description>Andere Menschen empfinde ich derzeit wie auf volle Lautstärke aufgedrehte Lautsprecher. Ich kann mich bei der Anwesenheit von anderen Menschen kaum auf etwas Anderes konzentrieren, geschweige denn auf mich selbst und meine Gedanken und Gefühle. Dafür erfasse ich selbst feinste Nuancen im Verhalten anderer, und wenn ich öfter mit ihnen zu tun habe, manipuliere ich sie so lange, bis sie mir zu erkennen geben, dass sie mich mögen und ich mich nicht mehr von ihnen bedroht fühlen muss. Das Spiel kann so weit gehen, dass mir nur eine recht oberflächliche Sympathie signalisiert wird, die bei der ersten Gelegenheit in Ablehnung, Verachtung und Hass umschlägt. Fremde Menschen bescheren mir regelmäßig einen hohen Stresspegel, der sich bei mir in psychosomatische Reaktionen, wie z.B. einen erhöhten Blutdruck und Puls, umsetzt. Meistens nehme ich diese körperlichen Begleiterscheinungen gar nicht wahr. Abends ziehe ich dann ein klitschnasses T-Shirt aus und bin lediglich zu dem Gedanken fähig, dass der Tag anstrengend war. Oft ziehe ich mich einfach zurück, um wieder frei und ungebunden sein zu können. Ich finde einfach keinen Weg, dieses Gefühl auch bei anderen beibehalten  oder mit ihnen teilen zu können.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Zeitlinien+des+Alltags&quot;&gt;Zeitlinien des Alltags&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-16T22:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3317357/">
    <title>Meine soft skills</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3317357/</link>
    <description>1. Wenn ich falle, dann weich.&lt;br /&gt;
2. Die Toleranzgrenze überschreite ich locker.&lt;br /&gt;
3. Früher zog ich Mädchen am Zopf. Heute aus.&lt;br /&gt;
4. 95 % meiner Zeit verbringe ich mit der Bedienung von Software.&lt;br /&gt;
5. Ich besitze einen Wasserenthärter.&lt;br /&gt;
6. Meine Freizeit ist elastisch, flexibel und äußerst dehnbar.&lt;br /&gt;
7. Für den kreativen Ausdruck bevorzuge ich als Werkstoff Plastilin. Die grünen Männchen auf meinem Schreibtisch machen Spaß und regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitergehende Fragen hoffe ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch beantworten zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen, Ihr WilderKaiser</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Zwischenrufe&quot;&gt;Zwischenrufe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-13T20:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3316970/">
    <title>Übung macht aggressiv</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3316970/</link>
    <description>Manchmal, in stillen Abendstunden, in denen in der Wohnung unter mir das Klavier misshandelt wird, wünsche ich mir Glenn Gould, Vladimir Horowitz oder Friedrich Gulda als Nachbarn. Das Haus ist ja wirklich hervorragend schallgedämmt. Gut, dass sich in meiner Wohnung bis dato keine anderen lautstarken Aktivitäten entfalten. Aber ich blicke zuversichtlich in die Zukunft - in spätestens fünf Jahren wird mir Chopin vorgespielt werden. Oder ich misshandle mal das Klavier.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Zeitlinien+des+Alltags&quot;&gt;Zeitlinien des Alltags&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-13T19:10:00Z</dc:date>
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    <title>Kuriositätenkabinett</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3306911/</link>
    <description>Die einzige Kuriosität, die mir an mir selbst auffällt, ist die Gewohnheit, längere Texte in Zeitschriften und Zeitungen mitten im Text zu beginnen, den Text zu Ende zu lesen und dann den übersprungenen ersten Teil nachzuholen. Texte, die in ihrer Mitte keinen Anknüpfungspunkt bieten, werden von mir als höchst anstrengend und sperrig empfunden. Die Zeitschrift, die mir in dieser Hinsicht am meisten entgegenkommt, ist der &quot;Spiegel&quot;. Bei der &quot;Zeit&quot; wird es schon schwieriger, und die &quot;Süddeutsche&quot; geht überhaupt nicht. Über die restlichen 1000 Macken, die bestimmt vorhanden, aber mir momentan nicht so präsent sind, breite ich jetzt mal gnädig den Mantel des Schweigens.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-11T11:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3304121/">
    <title>Betaphase</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3304121/</link>
    <description>Nicht erschrecken - das Layout befindet sich noch im Teststadium. Header und Footer müssen auch noch gebastelt werden; spätestens morgen sollte die optische Frischzellenkur aber abgeschlossen sein. Mir wurde das Grau auf Dauer zu eintönig. PS: Altmodisch, wie ich bin, optimiere ich immer noch für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Hausmitteilungen&quot;&gt;Hausmitteilungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-10T11:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3301922/">
    <title>Der Fahrstuhl</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3301922/</link>
    <description>Ich steige in einen Fahrstuhl ein, der unendlich weit in die Höhe fährt, und je höher der Fahrstuhl nach oben saust, um so weichere Knie bekomme ich. Der Fahrstuhl ist entweder voll verglast, so dass man nach allen Seiten einen ungehinderten Ausblick hat, oder ich befinde mich in einem unsichtbaren Schwebefahrstuhl. Meine Begleitung lächelt mich zwar an, aber mir ist nicht nach Lächeln zumute. Ganz oben, irgendwo über den Wolken, sind wir mit einem jovialen, älteren Herrn mit weißem Bart verabredet, den ich bereits kennenlernen durfte. Er fand damals meine Höhenangst belustigend und lachte in einem dröhnenden Bass, als mir der Schweiß ausbrach. Mir wird schon schwindlig, wenn ich nur daran denke. Ich muss mir aber eingestehen, dass die Aussicht von dort oben wirklich atemberaubend ist.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Tr%C3%A4ume&quot;&gt;Träume&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-09T16:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3299281/">
    <title>Statt einer Antwort</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3299281/</link>
    <description>...&lt;br /&gt;
Ja, die Frühlinge brauchten dich wohl. Es muteten manche&lt;br /&gt;
Sterne dir zu, daß du sie spürtest. Es hob&lt;br /&gt;
sich eine Woge heran im Vergangenen, oder&lt;br /&gt;
da du vorüberkamst am geöffneten Fenster,&lt;br /&gt;
gab eine Geige sich hin. Das alles war Auftrag.&lt;br /&gt;
Aber bewältigtest du&apos;s? Warst du nicht immer&lt;br /&gt;
noch von Erwartung zerstreut, als kündigte alles&lt;br /&gt;
eine Geliebte dir an? (Wo willst du sie bergen,&lt;br /&gt;
da doch die großen fremden Gedanken bei dir&lt;br /&gt;
aus und ein gehn und öfters bleiben bei Nacht.)&lt;br /&gt;
Sehnt es dich aber, so singe die Liebenden; lange&lt;br /&gt;
noch nicht unsterblich genug ist ihr berühmtes Gefühl.&lt;br /&gt;
Jene, du neidest sie fast, Verlassenen, die du&lt;br /&gt;
so viel liebender fandst als die Gestillten. Beginn&lt;br /&gt;
immer von neuem die nie zu erreichende Preisung;&lt;br /&gt;
denk: es erhält sich der Held, selbst der Untergang war ihm&lt;br /&gt;
nur ein Vorwand, zu sein: seine letzte Geburt.&lt;br /&gt;
Aber die Liebenden nimmt die erschöpfte Natur&lt;br /&gt;
in sich zurück, als wären nicht zweimal die Kräfte,&lt;br /&gt;
dieses zu leisten. Hast du der Gaspara Stampa&lt;br /&gt;
denn genügend gedacht, daß irgend ein Mädchen,&lt;br /&gt;
dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel&lt;br /&gt;
dieser Liebenden fühlt: daß ich würde wie sie?&lt;br /&gt;
Sollen nicht endlich uns diese ältesten Schmerzen&lt;br /&gt;
fruchtbarer werden? Ist es nicht Zeit, daß wir liebend&lt;br /&gt;
uns vom Geliebten befrein und es bebend bestehn:&lt;br /&gt;
wie der Pfeil die Sehne besteht, um gesammelt im Absprung&lt;br /&gt;
mehr zu sein als er selbst. Denn Bleiben ist nirgends.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;R. M. Rilke, 1. Duineser Elegie&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Fundsachen&quot;&gt;Fundsachen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-09T07:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3298640/">
    <title>Passendes Gefühl gesucht!</title>
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    <description>Ich war heute Trauzeuge bei der standesamtlichen Trauung der Frau, die ich schon seit Jahren abgöttisch liebe. Wenn es jemals einen Beweis meiner Freundschaft gegeben hat, dann doch diesen. Wie es in mir aussieht, wage ich nicht mal zu beschreiben, doch wem sollte ich auch davon erzählen? Das war heute definitiv einer der schwärzesten Augenblicke meines bisherigen Lebens. Mehr kann ich dazu eigentlich momentan nicht zu sagen.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T21:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3293608/">
    <title>Auf unbestimmte Zeit</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/110/289546780_07a92e58c3.jpg&quot; alt=&quot;Closed&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
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    <dc:date>2007-02-07T21:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3284050/">
    <title>Mein schlimmster Traum</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3284050/</link>
    <description>Mein schlimmster Traum war eindeutig derjenige, in dem mir der Teufel als roter Affe in einem Käfig begegnete, der im Seitenschiff einer Kirche stand. Daran schloss sich die falsche Hochzeit mit der falschen Person an, die mit mir gemeinsam das Grab meiner Großeltern väterlicherseits besuchte. Seltsamerweise treffe ich den Teufel im Traum immer in den Räumen einer großen, alten Kirche. Leere, dunkle Kirchen jagen mir auch in der Realität einen unwillkürlichen Schrecken ein.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Zeitlinien+des+Alltags&quot;&gt;Zeitlinien des Alltags&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T21:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3283972/">
    <title>Inflation der Werte</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3283972/</link>
    <description>Allenthalben wird der Verfall der Werte beklagt. Vielen erscheint er wie ein unabänderliches Fatum, das sich wie der rote Faden der Orientierungslosigkeit tief in die Biographie gegraben hat. Und dennoch ist eher das Gegenteil der Fall: ein bunter Strauß von Werten wird angeboten und auch gelebt. Das glauben Sie nicht? Nun, Werte vereinfachen unser Leben ungemein. Es gibt immer ein Richtig und Falsch, und das Überangebot an Werten soll eher zu einem Leben mit möglichst großer Entscheidungsfreiheit verführen. Ja, richtig, Entscheidungsfreiheit, nämlich Freiheit von jeglicher Entscheidung. So bleiben wir dem Konsens treu und verraten unser Leben. Wirklich integriert kann ja ein Wert nur werden, wenn wir für ihn Stellung beziehen und ihn verteidigen müssen, auch auf die Gefahr plötzlicher Vereinzelung hin. Dann erst kann der Wert als persönlich beglaubigt und authentifiziert gelten. Völlig unscheinbar ist jedoch die weitaus größere, weil so diffuse und schwer zu fassende Gefahr, die durch die Inflation der Werte droht. Der schleichende Prozess weist durchaus Parallelen zu jenen wirtschaftlichen Vorgängen auf, die gemeinhin als Inflation bezeichnet werden: da die Gegenleistung zur kleinen Münze einem ständigen Schwund unterliegt, geht man eines Tages dazu über, nur noch mit bunt bedruckten Scheinen zu bezahlen, die irreale Zahlen ausweisen. Man überbietet sich gegenseitig auf dem Basar der Werte und hofft, die passende Staffage der Persönlichkeit mit Hilfe der Regeln des überhitzten Marktes zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Dinge sind daran bemerkenswert: Authentizität avanciert von einem ästhetischen zu einem ethischen Kriterium. Diese Verschiebung der philosophischen Disziplinen begann ja schon mit der  Frage nach der Gerechtigkeit Gottes, die Leibniz noch so wunderbar verbohrt zugunsten von Gott entschieden hatte. Der Untersuchungshäftling konnte jedoch nur einen kurzen Aufschub in Anspruch nehmen, war er doch der Amoralität angeklagt, ein Vergehen, das sich die als unbestechlicher Richter inthronisierte Vernunft nicht bieten lassen konnte. Die Metaphyik wird in der Theodizeefrage plötzlich mit den Folterwerkzeugen der Ethik traktiert. Insofern war es mehr als folgerichtig, dass der Angriff Nietzsches auf die scheinheilige Moral des Bürgertums wenig später ironischerweise ihrem emblematischen Stellvertreter, einem Papiergott, an den niemand mehr ernsthaft glauben wollte, galt. &quot;Gott ist tot!&quot; ist der Ausgangspunkt für die Erforschung einer neuen, einer Ersatzmoral, und nur eine in Worte gekleidete Wahrheit, an der sich niemand mehr stoßen konnte, obwohl sich tatsächlich noch viele daran stießen. Für Nietzsche gewann die Ästhetik eine überragende Bedeutung im Kampf gegen die ethische Pressnormierung der bürgerlichen Seele. Die Katastrophe war absehbar, sie lag in der Entfesselung des Willens, aber es war gewissermaßen eine elitäre Katastrophe, die ihre demokratische und soziologische Aufklärung noch nicht hinter sich gebracht hatte. Ihre Auswirkungen waren jedoch so gewaltig, dass sie Millionen Menschen mit in ihren Schlund zog.</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wilderkaiser.twoday.net/topics/Ansichten+und+Einsichten&quot;&gt;Ansichten und Einsichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3277321/">
    <title>So gesehen</title>
    <link>http://wilderkaiser.twoday.net/stories/3277321/</link>
    <description>Einen schönen Sonntag euch allen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/53129530@N00/379057672/&quot; title=&quot;Tempolimit&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/149/379057672_4e70f37ee4_o.gif&quot; width=&quot;449&quot; height=&quot;520&quot; alt=&quot;Tempolimit&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://schneeschnee.de&quot; target=&quot;_new&quot; title=&quot;schneeschnee.de&quot;&gt;Beck&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>WilderKaiser</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 WilderKaiser</dc:rights>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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