Donnerstag, 1. Februar 2007

Rainers Ende

Rainer ist am Boden zerstört. Heroisch stemmte er sich im Vorgarten den Auswirkungen der Globalisierung entgegen, bis nur noch ein schmutziges Häufchen von ihm übrig blieb. Während er einst rebellisch seine Faust in den Himmel reckte und seine unproportionierte Nase stolz in den eisigen Wind der Freiheit hielt, kann ihn heute nichts mehr davor bewahren, in der Gosse zu landen. Sein prall gefüllter Wohlstandsbauch deutete schon darauf hin, dass seine imposante Erscheinung nur eine Täuschung war, die ihren Schmelzpunkt so oder so bald erreichen würde. Mach´s gut, Rainer, und grüß mir die anderen Schneemänner.

Kotzalarm!

Wenn ich morgen die Türe zu meinem Büro öffne, wird es wahrscheinlich eher den Charme eines Möbellagers versprühen, als irgendeinem Ding zu gleichen, das auch nur im Entferntesten als Arbeitsplatz zu identifizieren wäre. Anschließend wird mich ein Knurren an die Anwesenheit einer Person unidentifizierbaren Geschlechts erinnern (der Name läßt auf Weiblichkeit schließen ), für die mein Körpergeruch so unzumutbar war, dass sich bereits der Vorstand ernsthaft mit den olfaktorischen Eindrücken ihres empfindlichen Näschens beschäftigen mußte. Solange mein Chef und der Vorgesetzte dieses Aliens sich nicht definitv zu einer Entscheidung durchringen können, wer welches Büro bezieht, fasse ich keinen Bleistift an und trete einen unbefristeten und unorganisierten Streik an. Ein Büro werde ich mir mit ihr nicht teilen, und schon gar nicht jenes, an das ich mich jetzt gewöhnt habe. Ich kann nichts für den Größenwahnsinn anderer Leute, und wenn sie Räume besetzen, die ursprünglich für Lehrstuhlinhaber vorgesehen waren und dann bei deren Eintreffen etwas unsanft ausquartiert werden, ist das auch nicht mein Problem. Sie hat doch mit ihrem Büro und ihrem Seminarraum ("Dafür soll ich jetzt einen Beamer kaufen, haha!") geprotzt und sich vor mir aufgespielt. Natürlich ist sie jetzt bis auf die Knochen blamiert. DAS allerdings lasse ich mir nicht nehmen, in diesem wunden Punkt ein wenig herumzustochern. - Notiz an mich: Nie mehr zuhause den Anrufbeantworter in der Arbeit abhören, außer wenn ich mit vorgehaltener Pistole dazu gezwungen werde.

Rauschen

Meine Mutter
geht jetzt ins Fitnessstudio (erzählt sie mir...
zuckerwattewolkenmond - 6. Oktober, 19:37
Öffentlich-rechtliche r Frust
Alles wegen dem ZDF! Ich sollte doch bei der GEZ kündigen,...
hith - 6. Oktober, 18:55
Dab’n'dudei
Wieso geht eine Woche Urlaub eigentlich viel schneller...
Frau Schaaf - 6. Oktober, 18:30
Heute morgen, Blick aus dem Labor:
Foto, Regenbogen
hith - 6. Oktober, 11:18
Ein neuer Anfang (wieder ausgebuddelt)
Ich finds immer wieder spannend, was man beim Ausmisten...
zuckerwattewolkenmond - 5. Oktober, 21:41
Vollbüttel, Ribbesbüttel, Isenbüttel.
Die niedersächsische Polizei versucht, per Notruf...
Anobella - 5. Oktober, 19:34
Die richtige Jahreszeit
für eine Kaminofenattrappe ist es jetzt wieder....
zuckerwattewolkenmond - 5. Oktober, 18:50
Sonntagskaffee
Dann bin ich mal gespannt, wie er nun schmeckt, der...
hith - 5. Oktober, 15:55

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