Das alte Lied - oder: ich sinniere vor mich hin
Wenn wir uns nur einen einzigen Augenblick Zeit nehmen würden, um über unsere Handlungen nachzudenken, und all das Überflüssige einfach weglassen würden, kämen wir gemeinsam schon einen riesigen Schritt vorwärts. Genau damit haben wir aber alle die größten Schwierigkeiten.
Überflüssig ist z.B. meine überschießende Besorgnis rund um meine Arbeit. Damit behindere ich mich nur. Die Energie kann nicht fließen und ist durch die ständige innere Unruhe gebunden. Dadurch, dass sich die Energie nicht in Produktivität umsetzen läßt, komme ich kaum vorwärts. Wenn sich das nicht ändert, wird der Inhalt meiner Besorgnis irgendwann Realität werden. Eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Überflüssig war der Anruf heute vormittag bei meinem Chef. Aber meine Befürchtung, er könnte mir aufgrund eines scharf formulierten e-mails von einem seiner früheren Arztkollegen in den Rücken fallen, läßt sich nicht so ohne weiteres abstellen.
Kurz und gut: ich habe das Gefühl, in einem Bestiarium gelandet zu sein. Ständiger Druck, mangelhafte Kooperation und Intrigenspinnerei bestimmen das Betriebsklima. Das Schlimmste ist aber nicht dieses Gefühl, sondern die fehlende Möglichkeit, meine gewohnheitsmäßige Schwarzmalerei mit jemandem, dem ich vertraue, Punkt für Punkt durchzugehen und ein realistisches Feedback zu bekommen. Vor wenigen Wochen war das noch möglich. Jetzt leider nicht mehr. Und neue Verbündete oder Vertraute sind nicht in Aussicht.
Der energetische Verschleiß ist bei mir dementsprechend hoch, und ich sehe nicht, wie ich diesen wieder auf ein normales Maß reduzieren könnte. Viele meiner Aktionen laufen ins Leere, und die Reaktionen darauf sind zum größten Teil frustrierend.
Überflüssig ist z.B. meine überschießende Besorgnis rund um meine Arbeit. Damit behindere ich mich nur. Die Energie kann nicht fließen und ist durch die ständige innere Unruhe gebunden. Dadurch, dass sich die Energie nicht in Produktivität umsetzen läßt, komme ich kaum vorwärts. Wenn sich das nicht ändert, wird der Inhalt meiner Besorgnis irgendwann Realität werden. Eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Überflüssig war der Anruf heute vormittag bei meinem Chef. Aber meine Befürchtung, er könnte mir aufgrund eines scharf formulierten e-mails von einem seiner früheren Arztkollegen in den Rücken fallen, läßt sich nicht so ohne weiteres abstellen.
Kurz und gut: ich habe das Gefühl, in einem Bestiarium gelandet zu sein. Ständiger Druck, mangelhafte Kooperation und Intrigenspinnerei bestimmen das Betriebsklima. Das Schlimmste ist aber nicht dieses Gefühl, sondern die fehlende Möglichkeit, meine gewohnheitsmäßige Schwarzmalerei mit jemandem, dem ich vertraue, Punkt für Punkt durchzugehen und ein realistisches Feedback zu bekommen. Vor wenigen Wochen war das noch möglich. Jetzt leider nicht mehr. Und neue Verbündete oder Vertraute sind nicht in Aussicht.
Der energetische Verschleiß ist bei mir dementsprechend hoch, und ich sehe nicht, wie ich diesen wieder auf ein normales Maß reduzieren könnte. Viele meiner Aktionen laufen ins Leere, und die Reaktionen darauf sind zum größten Teil frustrierend.
WilderKaiser - 1. Dezember, 12:08 in: Desorganisation