Sonntag, 15. April 2007

An alle Interessenten

Ich bin nun endgültig unter wilderkaiserblog.de zu finden. Meinen Account behalte ich vorerst noch, um weiterhin kommentieren zu können. Grüße und Küsse, WilderKaiser

Sonntag, 18. Februar 2007

Auf unbestimmte Zeit

Closed

Samstag, 17. Februar 2007

Aufgeflogen

Ich weiß nicht wie, aber ich bin unzweifelhaft aufgeflogen. Hier lesen Personen mit, für die der Inhalt des Weblogs nicht bestimmt ist; jetzt habe ich den Beweis. Wenn diese Personen in meiner unmittelbaren Nähe nicht eine entscheidende Rolle spielen würden, wäre es mir sicherlich egal. Aber meine Anonymität ist und bleibt eine entscheidende Voraussetzung für das Bloggen. Wenn ich jemandem dennoch die URL meines Blogs mitgeteilt habe, war ich mir ziemlich sicher, dass er mich sehr gut kennt und weiß, wie manche Beiträge, die etwas über das Ziel hinausschießen, zu verstehen sind. Es gibt genügend andere Bloghoster und noch eine Fantastilliarde an Pseudonymen, aber den einen, einzigen Wilden Kaiser wird es nun eben nicht mehr geben. Nach Sichtung und Sicherung meiner Einträge werde ich mich einer anderen Karawane anschließen. Euch wünsche ich alles Gute. WilderKaiser

Freitag, 16. Februar 2007

Zu laut

Andere Menschen empfinde ich derzeit wie auf volle Lautstärke aufgedrehte Lautsprecher. Ich kann mich bei der Anwesenheit von anderen Menschen kaum auf etwas Anderes konzentrieren, geschweige denn auf mich selbst und meine Gedanken und Gefühle. Dafür erfasse ich selbst feinste Nuancen im Verhalten anderer, und wenn ich öfter mit ihnen zu tun habe, manipuliere ich sie so lange, bis sie mir zu erkennen geben, dass sie mich mögen und ich mich nicht mehr von ihnen bedroht fühlen muss. Das Spiel kann so weit gehen, dass mir nur eine recht oberflächliche Sympathie signalisiert wird, die bei der ersten Gelegenheit in Ablehnung, Verachtung und Hass umschlägt. Fremde Menschen bescheren mir regelmäßig einen hohen Stresspegel, der sich bei mir in psychosomatische Reaktionen, wie z.B. einen erhöhten Blutdruck und Puls, umsetzt. Meistens nehme ich diese körperlichen Begleiterscheinungen gar nicht wahr. Abends ziehe ich dann ein klitschnasses T-Shirt aus und bin lediglich zu dem Gedanken fähig, dass der Tag anstrengend war. Oft ziehe ich mich einfach zurück, um wieder frei und ungebunden sein zu können. Ich finde einfach keinen Weg, dieses Gefühl auch bei anderen beibehalten oder mit ihnen teilen zu können.

Dienstag, 13. Februar 2007

Meine soft skills

1. Wenn ich falle, dann weich.
2. Die Toleranzgrenze überschreite ich locker.
3. Früher zog ich Mädchen am Zopf. Heute aus.
4. 95 % meiner Zeit verbringe ich mit der Bedienung von Software.
5. Ich besitze einen Wasserenthärter.
6. Meine Freizeit ist elastisch, flexibel und äußerst dehnbar.
7. Für den kreativen Ausdruck bevorzuge ich als Werkstoff Plastilin. Die grünen Männchen auf meinem Schreibtisch machen Spaß und regen zum Nachdenken an.

Weitergehende Fragen hoffe ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch beantworten zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen, Ihr WilderKaiser

Übung macht aggressiv

Manchmal, in stillen Abendstunden, in denen in der Wohnung unter mir das Klavier misshandelt wird, wünsche ich mir Glenn Gould, Vladimir Horowitz oder Friedrich Gulda als Nachbarn. Das Haus ist ja wirklich hervorragend schallgedämmt. Gut, dass sich in meiner Wohnung bis dato keine anderen lautstarken Aktivitäten entfalten. Aber ich blicke zuversichtlich in die Zukunft - in spätestens fünf Jahren wird mir Chopin vorgespielt werden. Oder ich misshandle mal das Klavier.

Sonntag, 11. Februar 2007

Kuriositätenkabinett

Die einzige Kuriosität, die mir an mir selbst auffällt, ist die Gewohnheit, längere Texte in Zeitschriften und Zeitungen mitten im Text zu beginnen, den Text zu Ende zu lesen und dann den übersprungenen ersten Teil nachzuholen. Texte, die in ihrer Mitte keinen Anknüpfungspunkt bieten, werden von mir als höchst anstrengend und sperrig empfunden. Die Zeitschrift, die mir in dieser Hinsicht am meisten entgegenkommt, ist der "Spiegel". Bei der "Zeit" wird es schon schwieriger, und die "Süddeutsche" geht überhaupt nicht. Über die restlichen 1000 Macken, die bestimmt vorhanden, aber mir momentan nicht so präsent sind, breite ich jetzt mal gnädig den Mantel des Schweigens.

Samstag, 10. Februar 2007

Betaphase

Nicht erschrecken - das Layout befindet sich noch im Teststadium. Header und Footer müssen auch noch gebastelt werden; spätestens morgen sollte die optische Frischzellenkur aber abgeschlossen sein. Mir wurde das Grau auf Dauer zu eintönig. PS: Altmodisch, wie ich bin, optimiere ich immer noch für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln.

Freitag, 9. Februar 2007

Der Fahrstuhl

Ich steige in einen Fahrstuhl ein, der unendlich weit in die Höhe fährt, und je höher der Fahrstuhl nach oben saust, um so weichere Knie bekomme ich. Der Fahrstuhl ist entweder voll verglast, so dass man nach allen Seiten einen ungehinderten Ausblick hat, oder ich befinde mich in einem unsichtbaren Schwebefahrstuhl. Meine Begleitung lächelt mich zwar an, aber mir ist nicht nach Lächeln zumute. Ganz oben, irgendwo über den Wolken, sind wir mit einem jovialen, älteren Herrn mit weißem Bart verabredet, den ich bereits kennenlernen durfte. Er fand damals meine Höhenangst belustigend und lachte in einem dröhnenden Bass, als mir der Schweiß ausbrach. Mir wird schon schwindlig, wenn ich nur daran denke. Ich muss mir aber eingestehen, dass die Aussicht von dort oben wirklich atemberaubend ist.

Statt einer Antwort

...
Ja, die Frühlinge brauchten dich wohl. Es muteten manche
Sterne dir zu, daß du sie spürtest. Es hob
sich eine Woge heran im Vergangenen, oder
da du vorüberkamst am geöffneten Fenster,
gab eine Geige sich hin. Das alles war Auftrag.
Aber bewältigtest du's? Warst du nicht immer
noch von Erwartung zerstreut, als kündigte alles
eine Geliebte dir an? (Wo willst du sie bergen,
da doch die großen fremden Gedanken bei dir
aus und ein gehn und öfters bleiben bei Nacht.)
Sehnt es dich aber, so singe die Liebenden; lange
noch nicht unsterblich genug ist ihr berühmtes Gefühl.
Jene, du neidest sie fast, Verlassenen, die du
so viel liebender fandst als die Gestillten. Beginn
immer von neuem die nie zu erreichende Preisung;
denk: es erhält sich der Held, selbst der Untergang war ihm
nur ein Vorwand, zu sein: seine letzte Geburt.
Aber die Liebenden nimmt die erschöpfte Natur
in sich zurück, als wären nicht zweimal die Kräfte,
dieses zu leisten. Hast du der Gaspara Stampa
denn genügend gedacht, daß irgend ein Mädchen,
dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel
dieser Liebenden fühlt: daß ich würde wie sie?
Sollen nicht endlich uns diese ältesten Schmerzen
fruchtbarer werden? Ist es nicht Zeit, daß wir liebend
uns vom Geliebten befrein und es bebend bestehn:
wie der Pfeil die Sehne besteht, um gesammelt im Absprung
mehr zu sein als er selbst. Denn Bleiben ist nirgends.
...
R. M. Rilke, 1. Duineser Elegie

Rauschen

Um auch mal Bruder Paulus zu zitieren:
>>Wie wir Menschen uns auch organisieren: Es...
ElsaLaska - 7. November, 21:05
Besorgniserregender
als die Schweinegrippe finde ich die Rückengrippe....
zuckerwattewolkenmond - 7. November, 21:03
Ich bin ja ein überaus
geduldiger, ausgeglichener, liebevoller, toleranter...
Anobella - 7. November, 16:25
Wortgeschenke
Bei Twitter gibt es eine ganz neue Funktion, mit welcher...
zuckerwattewolkenmond - 7. November, 10:49
Kritikverbot
Heute werde ich mit Nettigkeiten geradezu überhäuft....
zuckerwattewolkenmond - 6. November, 22:24
"Das Kreuz vertritt alle Menschen. Aber auf welche Weise? Niemand...
"Das Kreuz vertritt alle Menschen. Aber auf welche...
ElsaLaska - 6. November, 21:30
Die Offenbarung
Herr N., mein Büromitinsasse, hatte heute eine...
zuckerwattewolkenmond - 6. November, 18:35
Sag ich doch. Stuart Pigott über den Rheingau:
"In vielen dunklen Ecken (des Rheingaus) hat sich jedoch...
Anobella - 6. November, 09:44

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